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WJA bei der Süddeutschen Meisterschaft in Mannheim

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07.02.2010 Mit einem fünften Platz beendeten die ASV'lerinnen ihre Hallensaison
Im Turnier der jeweils beiden besten Mannschaften aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz/Saarland, Hessen und Bayern vertrat unsere WJA den ASV auf erstklassige Weise.

Durch ihr offensives und dynamisches Hockey waren unsere Mädels diejenigen, die die meisten Torchancen erarbeiteten und dann auch mit 14 Toren, die meisten des Turniers überhaupt schossen. Dafür gab es viele anerkennende Bemerkungen der Zuschauer. Zudem schlug sich diese Anerkennung nicht nur darin nieder, dass drei der ASV-Spielerinnen – Alisa Merz, Nini Schreyer und Rieke Krischer – dem U-18 Nationaltrainer Valentin Altenburg als besonders förderungswürdig aufgefallen sind, sondern auch darin, dass Nini Schreyer als Stürmerin in das dream-team der sechs besten Spielerinnen des Turniers gewählt wurde.

Bayerischer Meister - die weiblichen Jugend A

Im ersten Spiel gegen den THC aus Wiesbaden fingen die ASV-Mädels leider sehr verhalten an. Obwohl spielerisch überlegen, erzielten sie nur ein Tor, wohingegen die Wiesbadenerinnen eine Ecke und einen 7-Meter verwandeln konnten.

Im zweiten Spiel gegen Alzey war dann der Knoten geplatzt, und der Rheinland-Pfalz Vizemeister mit 5:3 besiegt.

Für unser drittes Spiel holte sich unser Gegner TSV Mannheim dann Verstärkung: drei Spielerinnen, unter anderem Nationalspielerinnen, wurden von einem anderen Turnier abgezogen und zum Spiel gegen den ASV eingesetzt. So sehr die Sichtweise des TSV Mannheim nachzuvollziehen ist, der mit allen Mitteln versuchte seine Mannschaft nach vorne zu bringen, so deutlich muss auch gesagt werden, wie schade es ist, dass die ASV-Mädels nicht die gleichen Chancen bekamen, wie die anderen Mannschaften in der Gruppe. Denn ohne diese Wettbewerbsverzerrung, wären unsere Mädels im Halbfinale gewesen. Das ließ sich auch daran erkennen, das nun eines der besten Spiele des Turniers gespielt wurde, bei dem der ASV bis zum Schluss am Ausgleich dran war, aber sich dann doch mit einem 4:3 geschlagen geben musste. Damit war ein Erreichen des 3. Platzes auf der Süddeutschen und damit eine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft nicht mehr möglich.

Auch wenn diese Niederlage bitter war: Es lässt sich dennoch eine positive Bilanz ziehen. Zum einen war die deutliche Leistungssteigerung während des Turniers offensichtlich - die ASV'lerinnen passten sich dem hohen Tempo und dem hohen Niveau schnell an und erwiesen sich als Gegner, die gut mithalten konnten. Dabei war die Mannschaft die deutlich jüngste, mit nur zwei regulären WJA-Spielerinnen vom jüngeren Jahrgang und mit den meisten (fünf) WJB-Spielerinnen - und die waren ebenfalls vom jüngeren Jahrgang. Zum anderen war, im Gegensatz zur Deutschen Zwischenrunde im Herbst, vom ASV ein selbstbewusstes, offensives und dynamisches Hockey zu sehen. Und nicht nur die Spielerinnen, auch die Fans lernen jedes Mal eine Menge dazu. Die drei mitgereisten und die zwei zugereisten Fans unterstützten die Mannschaft zwar lautstark und mit viel Emotion, waren aber auch beeindruckt davon, wie größere Gruppen mitgereister Fans ihre Mannschaft unterstützen und nach vorne treiben können.

Auch wenn mit dem Mannheimer HC, dem Mannheimer TSV und dem Rüsselsheimer RK wieder die üblichen Verdächtigen die ersten drei Plätze einnahmen, wird in Zukunft mit dem ASV aus Ismaning zu rechnen sein.

Übrigens wurde das Spiel um Platz 5 gegen den Vizemeister aus Bayern, Rosenheim, überlegen mit 5:2 gewonnen.

 -Claudia Krischer



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