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Vertragsauflösung von Andreas Schanninger


18.09.2015 Unser hauptamtlicher Trainer Andreas Schanninger hat sich nach mehr als siebeneinhalb Jahren erfolgreicher Arbeit im ASV aus familiären Gründen leider dazu entschlossen, in seine alte Heimat nach Bad Dürkheim zurückzukehren, um dort seine Trainerkarriere mit Beginn der kommenden Hallensaison fortzusetzen. Wir vom Vorstand des ASV bedauern dies natürlich sehr, können aber seine Beweggründe nachvollziehen und haben somit gestern seinem Wunsch einer Vertragsauflösung zum 31.10.2015 entsprochen.

Dies stellt uns nun vor die Herausforderung, kurzfristig einen Nachfolger zu finden. Entsprechend haben wir bereits damit begonnen, bestehende Kontakte und Kanäle zu nutzen, um wieder einen leistungsorientierten, hauptamtlichen Trainer zu finden, der die ambitionierten Mannschaften weiterentwickeln kann und zum ASV passt. Wir sind zuversichtlich, dass wir für alle von Schannis Abschied betroffenen Mannschaften adäquate Lösungen für die Hallensaison finden werden.

Wir bedanken uns bei Schanni für seinen unermüdlichen Einsatz für den ASV in den vergangenen Jahren, die vielen sportlichen Erfolge, die er mit seinen Mannschaften erringen konnte und auch seine Gedanken, Ideen und die tatkräftige Unterstützung, die maßgeblich zur Weiterentwicklung des ASV beigetragen haben. Wir wünschen Dir viel Erfolg in der alten Heimat - nur nicht wenn Du gegen den ASV antrittst! Selbstverständlich werden wir auch noch eine Gelegenheit schaffen, uns gebührend bei Schanni zu bedanken und ihn zu verabschieden.

Bitte lest auch das folgende Interview, das wir mit Schanni anlässlich seines Wechsels geführt haben:

Schanni, Du hast Dich entschlossen nach 7,5 Jahren als hauptamtlicher Trainer im ASV zum 01.11.2015 eine neue Herausforderung anzunehmen. Was waren Deine Beweggründe?

Familiäre Veränderungen waren der Hauptbeweggrund. Diese bringen auch veränderte Sichtweisen und Vorstellungen mit sich, wie man es sich wünscht, mit seiner kleinen Familie zu leben. Leider ist es zurzeit nicht möglich, diesen Traum in München zu leben. Die Entscheidung die ich treffen musste ist keine Entscheidung gegen den ASV gewesen. Es war vielmehr ein Abwägen zweier Möglichkeiten, welche meinen derzeitigen Interessen am nächsten kommen kann.

Das Angebot von Dürkheim, die meine Hilfe beim Wiederaufbau des Hockeyleistungsbereiches benötigen, kam für mich unerwartet. Die Entscheidung, zurück zu gehen, hat mich viele schlaflose Nächte gekostet, da auch die sportliche Weiterentwicklung im ASV eine interessante Aufgabe darstellt. Aber am Ende war es die Entscheidung für den Traum meiner Familie. Ein Haus mit Garten, in der Nähe meiner Eltern, Natur vor der Haustür usw. Danken möchte ich auch hier ausdrücklich dem Vorstand, der mir durch seine Flexibilität diesen Schritt überhaupt erst ermöglicht hat.

Was waren die für Dich schönsten Momente im ASV? Was wirst Du vermissen?

Das ist schwer zu sagen, natürlich spielt da einem das Gedächtnis auch einen Streich, ich kann mich nur an wundervolle Momente erinnern ;)

Es gab ja einige sportliche Höhepunkte in den letzten Jahren, die sicherlich alle Ihre Erwähnung und Berechtigung haben, da dahinter jahrelange Arbeit, unzählige Extraeinheiten mit Schmerz und Schweiß stehen. Es gibt nicht den schönsten Moment. Was mich aber wirklich berührt und mit Stolz erfüllt, ist die Entwicklung des gesamten Clubs. Was hier geleistet wurde, ob sportlich, gesellschaftlich oder wirtschaftlich ist phänomenal. Das kann man nicht oft genug erwähnen.

Vermissen werde ich wirklich viele lieb gewonnene Menschen und Dinge, die ich nicht anfangen werde hier aufzuzählen. Nicht das ich jemanden vergesse. Das lass ich jeden persönlich wissen.

Wie siehst Du die weitere Entwicklung des ASV?

Die Möglichkeit einer positiven Weiterentwicklung sehe ich absolut. Die fachliche Kompetenz der Trainer und deren Engagement sind wirklich herausragend. Hinzu kommt das Projekt 2. Kunstrasen. Die Weichen sind gestellt!

Jetzt gilt es die Strukturen zu entwickeln um aus dem vorwiegend leistungswilligen Breitensportbereich einen zweigleisigen Breitensport- und Leistungsbereich zu formen.

Was sind in den verbleibenden sechs Wochen noch Deine Ziele im und mit dem ASV?

Die kommenden Wochen werden sicherlich weder für meine Spieler/innen, Betreuer oder mein Trainerteam, noch für mich einfach werden. Natürlich wollen wir versuchen, mit allen Mannschaften, einen positiven Saisonabschluss zu schaffen. Ich weigere mich aber, das an einem numerischen Ziel fest zu machen. Ich halte nichts davon jetzt mit aller Macht noch einen Titel zu holen, noch eine DM Zwischen- oder Endrunde zu erreichen, oder mit soundso viel Punkten in die RL zu starten. Meine Mannschaften müssen mir nichts beweisen und ich Ihnen auch nicht. Ich kenne und schätze Ihre Qualitäten, ganz unabhängig von den Ergebnissen der letzten gemeinsamen Spiele.

Einfach DANKE
Schanni

 -Vorstand
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